Montag, 2. September 2013

Rezension # Das Aschenkreuz

Dieses war das erste Buch der Autorin und wird nicht das letzte gewesen sein. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich lese unheimlich gern historische Krimis, in denen toughe Frauen eine Rolle spielen. Astrid Fritz schreibt bildhaft, nicht überladen, flüssig und hat nachvollziehbare und gut vorstellbare Charaktere erschaffen.

Es geht wie immer um Lug und Trug, Verrat und Ungerechtigkeit und da kommt Serafina ins Spiel. Einstmals schlug sie sich als Hübschlerin durch und nach einem tragischen Vorfall verlies die nicht mehr ganz junge Serafina das Freudenhaus, um in Freiburg ein neues Leben zu beginnen - als fromme Bewohnerin eines Beginenhauses. 

Dort holt sie nicht nur die Vergangenheit ein, die leicht zum Verhängnis des ganzes Schwesternhauses werden kann. 

Mit Mut und gegen manch eine Regel macht sie sich an die Aufklärung der Frevel und nicht nur eine Lüge wird dabei aufgedeckt.
Ein toller Auftakt zu einer historischen "Miss Marple".


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