Montag, 2. September 2013

Rezension # Die Stumme

Fatemeh ist 15 Jahre alt und wartet in einem Iraner Gefängnis auf ihre Hinrichtung. Sie nutzt die Zeit, um über ihr Leben zu schreiben. Sie hat nur wenige Tage Zeit, die sie unter Schmerzen nutzt. Sie hat nur ein Heft und einen Stift, mehr bleibt nicht, um das zu hinterlassen, was sie sagen will.

Ein großartiges Buch. Ehrlich und ungeschminkt wird der Leser in die Welt der Fatemeh geschickt. Das Buch gibt nicht nur wider, wie die Zustände im Iran auf der zwischenmenschlichen Ebene sind, sondern auch, welche Härte dort gerade unter Menschen, die sich nahestehen, von denen man Menschlichkeit erwartet, gelebt wird.

Unfassbar mutig lehnt sich Fatemeh gegen ihr Schicksal auf, die gibt sich nicht auf und hat dennoch ein ums andere Mal hierzu Anlass.

Diese Geschichte zeigt, dass die Liebe stark ist, dass sie Hindernisse umwinden, aber niemals bezwingen kann.

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