Mittwoch, 4. September 2013

Rezension # Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

Isabelle und Robert - ein Leben für die Liebe und gegen die Regeln.

Schon früh merkt Isabelle, dass sie Robert liebt und mit ihm zusammen sein will. In Kentucky, wo sie in gut situierten Verhältnissen aufwächst, ist dies aber unmöglich. Auch in der eigenen Familie herrschen diese Regeln, dass Weiße mit Schwarzen nicht zusammen sein dürfen.

Isabelle versucht, einen Weg zu finden und ist dabei zunächst erfolgreich. Robert und Isabelle finden kurzzeitig ihr Glück und können es geniessen. Aber dann holt sie die Realität und der Hass der Menschen wieder ein.

Die Geschichte wird von Isabelle erzählt. Sie ist auf dem Weg zu einer Beerdigung, ihre Freundin, die schwarz ist, begleitet sie. Die Reise wird zu einer Offenbarung für beide. Isabelle vertraut sich endlich jemandem an und Dorrie taucht mehr und mehr ein in das Leben von Isabelle und merkt dabei auch, wie sie sich doch in ihrem eigenen Leben bei vielen Dingen so schwer tut.

Dieses Buch ist absolut empfehlenswert. Ein wunderbarer Erzählstil, der es einem nicht leicht macht, das Buch aus den Händen zu legen.

Man wird ständig von einer Gänsehaut begleitet, die in den letzten Zeilen des Buches ihren absoluten Höhepunkt erreicht.

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